Montag, 15. Dezember 2014

Calista war Glücksfee

Heute morgen ist Calista sozusagen mit Flügelchen am Rücken erwacht... Sie hat Zettelchen gezogen, eins nach dem anderen. Und als fünf Papierchen draussen waren, hat sie fröhlich weiter gemacht. Sie hatte Recht, sie wollte alle Zettelchen ziehen und ich würde so gerne allen ein Papa Moll Buch schicken...


Aber ich habe nur fünf Bücher. Und somit leider nur fünf Leser, die wir damit beglücken können. Herzliche Gratulation! Wer sich auf dem Foto unten liest, soll mir bitte über den Kontakt ein Email schicken mit seiner Adresse, damit das Buch noch vor Weihnachten zu Euch kommen kann.

Es grüsst Euch Iren, die auch nie jemals irgend etwas gewonnen hat. Und sich trotzdem vom Leben beschenkt fühlt...


Samstag, 13. Dezember 2014

Das Vorstellungsgespräch - The Interviewer




Von einer aufmerksamen Leserin habe ich diesen Link geschickt bekommen, den ich umgehend mit Euch teilen möchte. - Danke Dir, Tanja!

Herzliche Grüsse von Iren, die eben aus den Bergen zurück gekommen ist, ganz entspannt von Massage, Sauna, feinen Düften, Frischluft und lachenden Kindern im Schnee.

Freitag, 12. Dezember 2014

In der Weihnachtsbäckerei

Calista liebt unsere Weihnachtsbäckerei! Fast jeden Tag und bereits morgen früh fragt sie mich, ob wir backen wollen. Sie holt dann das grosse und kleine Wallholz hervor und ruft: Röllele, Mami, röllele! - Nein Calista, wir müssen zuerst den Teig machen. Und bevor ich das Backbuch hervor geholt und ein Rezept aufgeschlagen habe, sucht sich Calista eine Schüssel und Eier aus dem Kühlschrank und schlägt sie schon recht geschickt auf. Sie weiß





Mit viel Kraft und Konzentration rollt sie dann später den Teig aus, bis er ganz platt ist. Ich stoße ihn dann wieder ein bisschen zusammen, damit es uns gelingt, Kekse auszustechen. Sie schafft es inzwischen schon sehr gut alleine. Sie hält jeweils kurz inne: Super! lobt sie sich selbst und macht weiter. Und ich auch: Bravo, Calista! 

Ich bin wirklich stolz, wie selbständig sie sich schon an die Arbeit macht. Bald kann sie sich beim Nikolaus als Helferin bewerben. Er braucht sicher noch fleißige Hände...


Herzliche Grüße von Iren, die noch keine Dose mit Kekse füllen konnte, weil immer gleich alle weggegessen werden...

Montag, 8. Dezember 2014

Papa Molls Freunde - Integration und Inklusion...

Vor einigen Wochen ist ein Buch innerhalb der "Papa-Moll"-Reihe heraus gekommen, das sich für die bessere Integration von Menschen mit Behinderung und für Toleranz einsetzt. 


Die Geschichte beginnt mit Familie Moll und dem Dackel Tschips, die einen Ausflug in die Berge machen und dabei auf eine Gruppe Menschen mit Behinderung treffen. Als Papa Moll sich erschöpft vom Aufstieg an Peters Rollstuhl lehnt, kommt dieser ins Rollen und saust den Berg hinunter. Wie kommt Peter nun den Berg herunter? 

Weil Papa Moll sich entschuldigen möchte, besucht die Familie die Einrichtung, in der die Gruppe lebt. Papa Moll will seine Hilfe anbieten und bleibt vorerst mal bei diesen neuen Freunden. Zusammen  erleben sie typische Papa Moll Abenteuer, in denen Moll immer wieder viele sympathische Ungeschicklichkeiten passieren. Die Menschen mit Behinderung werden in verschiedenen Situationen gezeigt, in denen sie mal cleverer sind als Moll, phantasievoller oder verspielter. Mit Witz, Humor und Respekt wird ein lebendiges Heimleben mit ihren Bewohnern porträtiert. Dabei wirbt das Buch unterhaltsam und unaufdringlich für Toleranz. 


Bei der Entstehung des Buches wurde sorgfältig recherchiert und mit Spezialisten und Betroffenen eng zusammen gearbeitet. Die Idee zu diesem Band stammt von Menschen aus dem Arbeits- und Wohnzentrum in Kleindöttingen, welche das Buch mit Rat und Tat auch gefördert haben. Diese gelungene Zusammenarbeit spürt man beim Lesen und Anschauen der lustigen Bildern. 

Die Autoren des Buches wünschen sich damit eine bessere Integration von Menschen mit Behinderung in den gesellschaftlichen Alltag. Sicher hilft es für mehr Interesse und Toleranz, doch ich sehe den  Link zum gesellschaftlichen Alltag nicht gut... Da kommen meine persönlichen Fragezeichen. Denn es geht hierbei ja um das Leben in einem Wohnheim und Werkstätte. Die Menschen haben im ganzen Buch kaum Kontakt zur Gesellschaft außerhalb ihres Heimradius. Das spezielle Ereignis, dass Moll uns seine Familie zu ihnen ins Wohnheim kommen und seine Hilfe anbieten, ist der Aufhänger der Geschichte. Der Leser kann sich mit Moll identifizieren und vielleicht auf die Idee kommen, auch mal eine solche Einrichtung zu besuchen, zumindest an einen von ihnen organisierten Bazar zu gehen. Dennoch, die Menschen mit Behinderung bleiben eine Gesellschaftsgruppe unter sich, mit wenig Austausch zum öffentlichen Leben. Es bleibt ein eigenes Biotop.


Wenn ich sehe, wie Calista sich weitgehenst "normalmenschlich" entwickelt, sich für die genau gleichen Dinge wie ihre Schwestern interessiert, sich über die gleichen Sachen freuen oder aufregen kann und ein Mädchen ist, dass aktiv und möglichst autonom ihre Schritte ins Leben macht. Wenn sie voller Freude ein hübsches Kleidchen anzieht, sich vor dem Spiegel dreht und zur Musik tanzt, wenn sie draußen mit anderen Kindern Roller fährt, Fußball und Verstecken spielen will, wenn sie wie die großen Schwestern eine Schultasche schnappen will und mir fröhlich "Tschüss Mama!" winkend zuruft, wenn sie frustriert ist über ein Missgeschick, wenn sie Restaurant spielen und mir Kaffee servieren will, wenn sie liebevoll mit ihren Puppen spielt und einen ganz sanften Blick bekommt, wenn sie ein Baby sieht. Wenn sie eine Aufgaben bekommen will, stolz ist, eine Verantwortung zu tragen, strahlt, wenn ihr etwas gelingt und jeden Tag neugierig die Welt ein Stückchen mehr erobert. Wenn ihre Lieblingssätze "Ich auch!" und "Ich will alleine!" heissen... dann gibt es für mich nur einen Weg: Die Inklusion. Es gibt für mich keinen überzeugenden Grund, warum Calista "ausgeschlossen" werden soll. Warum sie in einem Heim leben soll, wo sie sich ihre Mitmenschen und Betreuer nicht aktiv selbst aussuchen kann, wo sie immer fixe Essenszeiten und fremdbestimmte Menupläne akzeptieren muss. Ein  Ort, der Schlaf- und Weckzeiten vorschreibt. Eine Werkstätte besuchen soll, die eine Reihe von Tätigkeiten anbietet, aus denen sie sich etwas auszusuchen hat, und dabei etwas "Sackgeld" verdient aber nie einen richtigen Lohn bekommt. 
Warum soll Calista, die nun fröhlich und voller Lebenslust mitten unter uns lebt, gesellschaftlich "abgeschoben" werden? 


Inklusion ist in Thema, dass nicht nur für mich immer aktueller wird, sondern auf uns alle zu kommen wird. Schließlich hat die Schweiz (wie auch die EU und viele andere Länder) im April dieses Jahres die UNO-Behindertenrechtskonvention ratifiziert. Diese beinhaltet vor allem die größtmögliche, gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben. Die Schweiz hat sich somit verpflichtet, die Inklusion und Gleichstellung dieser Menschen in der Gesellschaft aktiv zu fördern. Natürlich sind mit diesem offiziellen Beitritt erst die Grundlagen geschaffen. Die konkrete, alltägliche Umsetzung muss von allen Gesellschaftsmitgliedern unterstützt werden, denn Inklusion entsteht nicht durch einen politischen Entscheid, sondern ist ein gesamtgesellschaftlicher Umdenkprozess. Und ein großer Lernprozess für alle.




Dass dieser Weg schwierig sein kann, haben wir diesen Sommer bereits selbst erfahren, denn die Krippe von Calista kam mit ihrer Entwicklung nicht zurecht. Sie haben sich viel zu wenig für sie interessiert, sie waren der Auffassung, dass Inklusion nur bedeute, ein Kind mit besonderen Bedürfnissen aufzunehmen und dann gleich wie alle anderen zu behandeln. So wird man aber einem solchen Kind überhaupt nicht gerecht. Ich suchte immer wieder kleine Gespräche mit den Betreuerinnen, doch es war wenig Gegeninteresse da. Unsere Heilpädagogin besuchte dann Calista in der Krippe und sah dringenden Handlungsbedarf. Sie erkannte sofort, dass man Calista helfen musste, ihr Sätze zur Hand geben musste, wie sie sich verbal in ein Spiel integrieren kann, wie sie Kommunikation aufbauen kann etc. Calista wurde aber in der Krippe diesbezüglich komplett sich selbst überlassen, sie musste deswegen sehr viel und sehr oft Frust einstecken und begann, Spiele der anderen zu stören, kleinere Kinder zu schlagen etc. Die Krippe wollte aber die Hilfe der Heilpädagogin nicht annehmen... Zwei Wochen später, als ich Calista eine Stunde früher als sonst abholte und spontan ins Spielzimmer lief, sah ich, wie sie auf einem kleinen Stuhl fixiert war und mit dem Gesicht gegen die Wand gedreht...!! - Ich fragte sogleich, ob ich die Situation richtig verstanden habe, dass Calista zur Strafe so behandelt wurde? Ja. Sie habe ein Spiel zerstört und ein kleines Kind mit einem Spielzeug auf den Kopf gehauen. - Ich nahm Calista per sofort aus der Krippe und meldete es der Krippenleiterin (welche mir gegenüber aber vor allem entschuldigende Gründe für ihr Team suchte...). Es war ein sehr schockierendes, aufweckendes Erlebnis. Seither darf Calista zweimal pro Woche in unserem Quartiertreff in die Spielgruppe gehen. Sie wurde voll Freude und mit viel Interesse  von der Leiterin aufgenommen. Unsere Heilpädagogin durfte wöchentlich kommen und Calista bei der Integration in die Gruppe unterstützen. Sie musste ihr vor allem die Sprache dazu anbieten. Es brauchte wenige Wochen, da war Calista gut in der Gruppe angekommen, sie haute nicht mehr und sie zog sich auch nicht mehr in eine Ecke zurück, wenn etwas schief lief. Calista blühte auf. In der Spielgruppe haben wir ganz tolle Menschen gefunden, die Inklusion ernst nehmen und bereit sind, ihren Teil dazu zu lernen. Es ist wunderbar! - Diese Erfahrung zeigte mir, dass Inklusion nur gelingt, wenn alle Beteiligten gut kommunizieren und zusammen arbeiten, wenn sie sich für Calista und ihrem Anderssein ernsthaft interessieren und ihre Bedürfnisse berücksichtigen. In diesen Wochen habe ich selbst auch sehr viel gelernt. Es war ein ankommen auf dem Boden der Realität. Eine Realität, die mir aber auch Mut macht und mich in meinem Vorhaben bestärkt. Trotz allen Schwierigkeiten und offenen Fragen, die noch auf uns zu kommen werden, suche ich für Calista den Weg der Inklusion. 


Wer nun gerne das neue Bilderbuch "Papa Moll findet neue Freunde" haben möchte, darf bei meinem "ausnahmsweise-mache-ich-ein-Glücksspiel" mitmachen. Ich habe fünf Exemplare zu verschenken. Ich könnt mir ein Email schreiben, einen Kommentar hinter lassen, eine Sms... wie auch immer ihr einen Weg zu mir findet, gebt mir Euren Namen und ich werde Glückslose schreiben. Calista wird Fee spielen und fünf Namen aus dem Lostopf ziehen...


Herzliche Dezembergrüsse von Iren, die eigentlich noch so viele Post schreiben wollte dieses Jahr...

Freitag, 21. November 2014

Bäume hören

Thalia, gibt dieser Pflanze bitte regelmässig Wasser, denn wenn sie Durst hat, schreit sie. Du kannst es nicht hören, aber es ist wahr. Thalia schaut mich mit grossen Augen an. Hää? Wie meinst du, sie schreit? - Sie hat natürlich keinen Mund, aber es gibt Geräusche in ihr drin, die nur entstehen wenn sie Wassermangel, also Durst, hat. Es klingt wie poppende Pop-Corn. Ich stelle ihr das Farnkraut wieder auf den Fenstersims, einzelne Wassertropfen laufen noch runter, und schnappe mir den daneben stehenden Blumentopf. Ich schaue Thalia von der Seite an: Diese Blume hier hat auch Durst, fühl mal an der Erde. Thalia möchte Pflanzen im Zimmer haben, doch sie vergisst zu giessen.

Thalia, die jedem Ding und Gegenstand ein Leben und eine Seele einzuhauchen vermag, sogar einem müden, schrumpeligen Luftballon, hört mir interessiert zu und will mehr wissen. Eine Pflanze macht Geräusche? Das findet sie wunderbar - und ich auch. Ich nahm Thalia zu mir an den Computer und liess sie Aufnahmen einer Waldföhre hören. "Die leise Symphonie der Bäume" heisst die Arbeit von zwei ganz unterschiedlichen, sich wunderbar ergänzenden Forschern. Sie haben das stille Innenleben der Bäume nicht nur hörbar gemacht, sondern sie haben auch gelernt, die Geräusche zu verstehen. Sie lernen die Sprache des Baumes zu deuten und erhalten so wertvolle Informationen über ihr Wohlbefinden.

Wir sind fasziniert und demütig. Und auf die Frage von Thalia, ein paar Stunden später, ob es Engel und Zwerge und Feen gäbe, da meinte ich nur: Ich habe noch nie welche gesehen, aber das heisst nichts.

Ja, Thalia, nur weil wir etwas mit unserem beschränkten Hirn nicht wahrnehmen können, heisst es noch lange nicht, dass es nicht existiert. Denn bis vor kurzem wussten wir ja auch nicht, dass eine Pflanze nach Wasser ruft, wenn sie Durst hat. Jetzt haben wir es aber dank Mikrophonen und Technik hören können. Du weisst ja, dass Hunde viel, viel besser riechen als wir. Oder Fledermäuse mit Ultraschalllauten fliegen. Davon merken wir, ohne technische Hilfe, auch nichts.

Mit diesem Wissen, dass unser Hirn und unsere Sinne eigentlich arg beschränkt sind, fühle ich mich wohl. Es ordnet mich ein in die Natur und gibt mir einen Platz, der bescheidener ist, als wir es vielleicht manchmal gerne hätten. Das tut gut, nicht?

Herzliche Grüsse von Iren

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Die beiden...

...sind einfach nur zuckersüss: Raphael und Calista.

Foto von Sonia - Danke!

Montag, 20. Oktober 2014

Peppo der Strassenkehrer













Calista saß zwischen ihren Schwestern auf dem Rücksitz des Autos und scrollte meine Mobilefotos durch. Plötzlich sah ich, dass sie auf die Agenda gekommen ist und mit dem Zeigefinger durch die Jahre in die Zukunft wanderte. Als ich mein Mobile wieder in die Hand nahm, war sie bereits im Jahr 2154 angelangt. Wusstet ihr, dass die Mobileagenda ins Unendliche läuft? Ich starrte auf den kleinen Bildschirm, auf die weit entfernten Monate und Tage, und mir wurde ganz komisch zumute. Diese Vorstellung, dass wir dann alle schon lange nicht mehr leben werden, dass die Welt dann wahrscheinlich total und komplett anders aussehen wird als heute, als gerade jetzt, diese Vorstellung gab mir ein laues Gefühl in den Magen. Diese kleine Mobileagenda eröffnete mir eine neue, absurde Dimension. Sie suggeriere mir, als gäbe es die Möglichkeit, einen Eintrag ins weit entfernte Jahr XY zu machen, etwas zu planen und einzutragen. 

Wir waren auf dem Rückweg. Wir waren zum Ferienabschluss ein Wochenende in den Bergen. Wir genossen warme, sonnige Stunden im goldgelben Bergherbst. Arvenholzgeschwängerte Luft. Jeder Atemzug war eine Wohltat. Jedes Lungenfüllen ein Energietrinken. Ich saugte auf und speiste ein. Ich holte nochmals tief Luft, bevor der Alltag heute wieder los ging.

Ich habe mir vorgenommen, wie Peppo der Straßenkehrer, mich auf die kleinen Schritte vor mir zu konzentrieren. Ich will nicht zu weit voraus schauen, mich mit der vagen Zukunft auseinander setzen. Ich möchte im Hier und Jetzt meinen Alltag entspannter gestalten. Heute, morgen und jeden Tag Zeit nehmen für eine Tasse Tee, eine heiße Schokolade. Ich will auf meine Energiereserven mehr Rücksicht nehmen. Konsequenter kleine Auszeiten nehmen, um wieder mehr für die anderen zu haben. Wie oft vergisst man das als Mutter? Wie oft werden eigene Bedürfnisse zurück gestellt, Müdigkeitssignale ignoriert?

Mein Alltag. Meine Routine. Meine Pflichten. Meine Wünsche. Meine Träume. Es wird nicht weniger, es wird nicht einfacher. Strenge Zeiten kommen auf mich zu, in denen meine Ansprüche angepasst und meine Ressourcen gut einteilt werden müssen. Die Balance zwischen ich und meiner Familie ausloten, die momentane goldene Mitte suchen... Habe ich mir dies nicht bereits zum Jahresanfang gewünscht? 

Peppo wird mein Begleiter werden. 

In den Ferien hat sich Cosima MOMO angehört. Ich habe die Geschichte gelesen, als ich so alt war wie sie und fand sie damals schon sehr zutreffend und zeitgenössisch. Aber wie ich die Geschichte dreißig Jahre später wieder so nebenbei mithörte, während ich die Wäsche zusammen legte und das Abendessen zubereitete, stockte mir immer wieder kurz der Atem. MOMO ist heute noch viel aktueller als gestern. Ich erschrak fast bei jedem Satz und es ließ mich nachdenklich zurück. Die grauen Männer, oh je, wie viele mehr sie geworden sind! Wie viel mehr Stundenblumen sie in all den Jahren, seit die Geschichte geschrieben wurde, den Menschen geklaut haben! Wieso lassen wir das nur zu? Wieso machen wir mit? 

2154. Nein, dieses Jahr ist nicht wichtig, wir brauchen keine Agenda, die einen Eintrag möglich macht. Wir brauchen Menschen wie MOMO und Peppo, den Straßenkehrer.

Herzliche Grüße von Iren, die sich in den Bergen immer wieder erden und zur Besinnung kommen kann.