Montag, 4. Mai 2015

vier Tage und viele Bilder...


Spontan sind wir diese Frühlingsferien für ein verlängertes Wochenende weg gefahren. Zuerst Richtung Belgien, dann kurz nach Holland und über Deutschland wieder nach Hause, das war unsere Idee. Das Auto war rasch gepackt, alle Familienmitglieder wieder gesund und das Wetter versprach Sonne.

Morgens nie wissend, wo wir abends ankommen, wo wir essen und schlafen werden; unter diesem Motto fuhren wir diese Tage durch vier verschiedene Länder. Es war genau nach unserem Gusto!

Am ersten Tag erreichten wir die belgische Küste bei De Haan zum Sonnenuntergang. Wie junge Fohlen galoppierten unsere Kinder nach einigen Stunden autofahren jubelnd den Strand entlang und genossen den frischen Wind in den Haaren. Freiheit! Dieses Gefühl am Meer ist intensiv und energetisierend. Das Meer finde ich in kühleren Jahreszeiten schöner, ich geniesse die leeren Strände und den freien Blick auf unberührtes Wasser.












In Osteende habe ich mit Cosima die Wohnung des Belgischen Künstlers James Ensor besucht, während Christian, Thalia und Calista ein paar Schritte am Strand unternahmen. Die Wohnung war ein Sammelsurium von Kuriositäten, ein Reich von Fantasien und Installationen, gespickt voller Symbole - wie seine Kunst. Ich schwelgte mit meinen Augen in seinen Lebensräumen umher und konnte mich kaum los reissen. Cosima nahm mich nach einer Weile energisch an die Hand, komm jetzt, Mama!











Als wir am späten Nachmittag wieder ins Auto stiegen war klar, dass wir heute bis nach Holland fahren wollten. Christian reizte es, bis nach Amsterdam zu fahren, ich plädierte für Rotterdam. Und fand dort ein Boot-Hotel. Ich durfte buchen.




Als ich am nächsten Tag eine Fahrradfahrerin, die beim Rotlicht vor unserem Boot-Hotel stand, fragte, wo denn die Altstadt sei, schaute sie mich belustigt an und meinte, die sei im 2. Weltkrieg zerbombt worden, es gebe hier keine Altstadt. - So naiv und unwissend kann nur ein unvorbereitete Touristin sein wie ich es war!

Wir lachten über meine Frage noch lange und begrüssten darauf das moderne Rotterdam, das für viele Architekten eine Spielwiese und ein Paradies darstellte. Wir entdeckten für uns diese Welt-Hafenstadt mit viel Freude und Faszination! Rotterdam - es liess uns staunen,  flanieren und geniessen - wurde eine neue Liebe. Rotterdam? - Jederzeit wieder!




































Bevor wir Holland verliessen, machten wir einen kleinen Abstecher nach Brummen, wo es eine grosse Oldtimer-Garage gibt. Ein Disney World für Männer… Für Christian.


In Brummen gibt es aber auch haufenweise nette Leute, das schönste Bed&Breakfast in der alten Post mit einem zauberhaft-lieblichen Frühstück und offenherzigen Gastgebern. Und in Brummen gibt es das Restaurant "Tante Blanche" mit köstlichem Essen, wo die Kinder in die Küche eingeladen wurden, um ihre eigene Nachspeise zu kreieren…  







Und in Deutschland, ja in Deutschland wartete für die Kinder das grösste Ereignis… Den Besuch bei der netten Hundezüchterin und ihrer schwangeren Pudeldame Flocke.




Herzliche Grüsse von Iren, der diesen kurzen, abenteuerlichen Ausbruch sehr gut tat und die zu den letzteren Bildern bald mehr erzählen wird...

Kommentare:

  1. ahne ich da etwas ... zu den letzten Bildern?
    Ihr seit so sehr unternehmenslustig, das ist so fein!
    Herrliche Bilder, schöne Erzählungen. Danke schön, liebe Iren
    herzliche Grüsse
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  2. das sieht sehr verlockend aus! Was war denn das fuer ein Boothotel in Rotterdam?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das Hotel heisst H2Otel: http://h2otel.nl/?lang=de und ist sehr gut gelegen. Es hat freundliches Personal und ist ein Erlebnis!
      Empfehle ich gerne weiter...

      Löschen
    2. Vielen Dank für die prompte Info!

      Löschen
  3. Oh wie schöööön ..... ich ahne auch etwas zum letzten Bild und ich kann nur 1 Wort, ok 3 Wörter dazu sagen.. JA JA JA!!! Immer und immer wieder...
    Wir haben seit März letzten Jahres einen kleinen Mischling aus dem Tierheim zu uns nach Hause geholt und ich bin mir bis heute sicher, dass es ein Geschenk meines Papas aus dem Himmel war, da meine Kinder sich seit Jahren einen Hund wünschten und er wie die Faust aufs Auge zu uns passt und die Kinder ihn abgöttisch lieben!! Er tut der ganzen Familie so so gut.
    Und Holland lieben wir auch sehr - vielen Dank für das kurze Entführen. LG aus Heidelberg

    AntwortenLöschen
  4. Oh, ich wusste gar nicht, dass Pudel so schöne Tiere sind, wenn sie nicht beim Friseur waren. Gespannt warte ich mit euch auf den Entscheid der Hundebesitzerin. Kann mir gut vorstellen, wie schwierig es für euch sein musste, zwischen am süssesten, am liebenswertesten und am wundervollsten zu entscheiden. Eine gute Wartezeit wünsche ich euch, und dass der Alltag ganz viel Spannendes und Sommerliches bereit hält, um die Zeit zu verkürzen. Herzlich, Gabriela

    AntwortenLöschen