Donnerstag, 10. April 2014

Ostervorbereitungen

Nur herumgelegen sind wir nicht die letzten Wochen. Dafür waren wir dann doch zu wenig krank. Zu wenig Fieber. Zu wenig Müdigkeit. Zu wenig Gründe, um mal einen Tag im Bett liegen bleiben zu dürfen. Davon träume ich eigentlich schon lange. Doch habe ich es auch früher, als ich noch keine Kinder hatte, nie geschafft, einen Tag im Bett zu verbringen. Nur wenn mein Fieber auf 40° war oder mehr und ich wirklich keine Kraft mehr hatte. Das kam die letzten zwanzig Jahre nur zweimal vor. 

Wir haben also trotz allem einen mehr oder weniger normalen Alltag gelebt und kleine Zeitfenster gefunden, um unsere Vorfreude auf Ostern auszuleben. Vielleicht mögt ihr Euch noch inspirieren lassen? Das Internet ist ja wieder voller schönen Ideen... Zwei davon haben wir auf dem Foto unten nachgemacht.

























Am Hasenbild (mit Zeitungspapier und kleinem, selbst gemachten Pompom einfach zu machen) gefällt mir seine Schlichtheit. Die Eier... naja... sind uns nicht wirklich gelungen. Es war viel schwieriger als es versprach. Man stopft in einen Ballon ein paar kleine Schokoeier, bläst ihn dann ein bisschen auf, so dass er eine Eierform hat und knüpft ab. Dann nimmt man Garnfäden, tränkt sie in einer Leim-/Wassermischung (ca. 1:1, besser etwas mehr Leim) und wickelt sie um den Ballon. Wenn alles getrocknet ist, dann wird der Ballon geplatzt und heraus gezüpfelt. Zurück bleiben dann diese Schokoeier im Eiernetz. Wir haben aber zu große Lücken, so dass die Eier wieder rauspurzeln können. Und das Ei hat sich mit dem schrumpfenden Ballon auch etwas zusammen geschrumpft und verformt. Cosima hat dann zuerst den Ballon vorsichtig vom Ei gelöst, bevor sie ihn platzen ließ.

Große Eier hängen auch bei uns in der Küche, davon zwei von Thalia aus der Kindergartenzeit und zwei von Calista, die sie kürzlich gemalt hat. Die werden von Calista immer wieder angefasst, daran gezogen und geschubst. Sie hängen also kaum ruhig in der Luft, sondern sind dauernd in Bewegung, machen Purzelbäume, schlagen sich aneinander an und manchmal fällt eins auf den Boden...


Mit den Großen versuchten wir uns wieder mal im Naßfilzen. Mehr als so eine Rübe kriege ich nicht hin. Naßfilzen braucht geduldige Hände... Aber ein Rübenmobile haben wir gerade noch geschafft, weil die Rüben großzügig mit uns sind und sich als Rüben ansehen lassen, sobald sie etwas Kraut bekommen. Das hängt jetzt an unserem Stubenfenster und soll den Osterhasen anlocken...


Weil Thalia Kinderschokolade (und Kinderüberraschungseier) nicht mag und sie sie nicht, wie immer, der Schwester abgegeben wollte, hat sie sich mal was anderes einfallen lassen.


Herzliche Grüße von Iren, die die Kresse in den leeren Eierschalen viel zu früh aussähte und nun schon erntereife Kresse hat. Dabei wären sie für den Osterbrunch geplant...

Kommentare:

  1. Zauberhafte Ostersächelchen, liebe Iren - am besten gefällt mir der Zeitungshase :)
    Tja, das mit dem -ein Tag im Bett liegen- habe ich mir damals auch öfters gewünscht..als die 4 Kinder noch klein waren - aber heute wäre es eine Strafe für mich.. :))
    HG sendet Dir
    Birgit

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    1. Der Zeitungshase ist auch beim persönlicher Favorit, was die Ästhetik betrifft. Doch dem Charme des Schokoohrenhasen von Thalia kann ich mich auch nicht entziehen...
      Herzlich
      Iren

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  2. So sind Kinder-Ü-Eier doch am Schönsten. Ich kann gut verstehen, dass Thalia diese Schokolade nicht so mag. Als ich nach langer Zeit einmal so einen Riegel geschenkt bekam, da fragte ich mich, wie ich diese Schokolade früher habe essen können. Aber Geschmäcker sind ja verschieden. Zum Glück. Ihre Idee ist klasse.

    Das ihr bei eurer angeschlagenen Gesundheit überhaupt etwas Österliches erschaffen habt. Wenn der Osterhase bei euch nicht vorbei kommt, dann weiß ich es auch nicht. Die Möhren sehen doch sehr verlockend aus.

    Ich kann mir richtig vorstellen, wie Calista die fliegenden Eier immer wieder bewegt und anstupst. *lächel*. Sie bekommt nun die Feste auch immer bewußter mit.

    Ganz früher machte das bei unseren Osterstrauch, welcher in einer sehr großen Bodenvase stand, die Katze. Sie fegte häufig die ausgeblasenen und bemalten Eier vom Strauch. Einmal kurz mit der Tatze mit Schwung bewegt... ploppkullerkuller... draufstürzen... zermatscht. Ganz unschuldig gucken und stilvoll sich wegbewegen.

    An Ostern mag ich die bunten Farben und das helle und freundliche dieses Festes. Wenn eine vom Karfreitag absieht.

    Ach, ich freu mich so von Dir zu lesen und sende mit dem Wind ganz liebe Grüße an Dich und die Lütten.
    Herzlichst Oona

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    1. Danke für die lieben Grüsse, sobald der Wind die Richtung dreht, bekommst du von uns herzliche Grüsse zurück ;-)
      Der geschmückte Osterstrauch hatten wir auch jedes Jahr. Nun habe ich gezögert, weil Christian, Cosima und ich so starkes Heuschnupfen haben dieses Jahr. Cosima und ich sind noch nicht getestet und ich weiss nicht, wer auf was so stark reagiert. Haselstrauch und Weide gehen gar nicht, und bei den anderen bin ich im Moment einfach unsicher... Ich habe die Nase voll... im wahrsten Sinne des Wortes. ;-))

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    2. Gibt es keine Äste, die nur grün werden und keine Blüten haben? Ich kenne mich da nich so aus.

      Heuschnupfen ist echt schlimm. Habe jahrelang sehr darunter gelitten. Seit ca. drei Jahren sind es nur kurze Phasen von ein paar Tagen im Frühjahr, wo die Nase kribbelt und die Augen jucken. Oder ich schlechter Luft bekomme.
      Dann versuche ich zumindest jeden Abend meine Haare mit klarem Wasser auszuspülen und meine getragene Kleidung auf keinen Fall im Schlafzimmer aufzubewahren.
      Ansonsten vermeide ich zurzeit jegliche Informationsquelle wegen Pollen. Wenn die das im Radio ansagen fange ich lauf an zu singen. Will das nicht hören. Spreche darüber auch nicht. Das ich hier schreibe ist eine wohlüberlegte Ausnahme!
      Ich versuche nicht dran zu denken und sage mir häufig: Ich bin mit meiner Umwelt ganz harmonisch verbunden und ich kann immer frei atmen.

      Da ich Äpfel ohnehin nicht esse, komme ich auch nicht auf die Idee in der Heuschnupfenzeit mit Birke einen Apfel zu essen. Bzgl. der Kreuzallergien.
      Vielleicht ist es über die Jahre auch besser geworden, weil ich mich viel mit Reiki behandel.

      Ich hoffe, dass sich eine Lösung findet, wie ihr drei geschmeidiger durch den Frühling kommt. Schon mal mit Bio-Resonanz versucht? Ist nicht zu verwechseln mit Eigenblutbehandlungen. Das müsste eine allerdings im Winter beginnen, wenn ich mich recht erinnere.

      Mein Mitgefühl für euch.

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  3. Das Bild mit dem Hasen gefällt mir besonders gut.
    Das ist eine tolle Idee.
    Liebe Grüße von Heike

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  4. Liebe Iren, Wasser ist ein natürliches Antihistaminikum. Viel Wassertrinken hilft deshalb gut bei Allergien, egal was für welchen. http://www.histaminbase.at/wasser.php Wenn Du Wasser natürliches Antihistaminikum googelst, findest Du dazu auch ein sehr gutes PDF dokument im Internet. Gute Besserung Euch allen! Deine Natalja

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