Freitag, 31. Januar 2014

Ruhe im Herzen

Die Besprechung im Kinderspital verlief sehr gut. Das Ergebnis entsprach meinem Gefühl: Calista hat noch eine "schlafende" Zöliakie, das heisst, die Krankheit zeigt sich erst im Blutbild, und auch da noch nicht stark. Nach dem Wortlaut des Gastroenterologen "eine sehr schwach latente Zölikaie". Wir müssen heute die Ernährung nicht umzustellen. Wir dürfen abwarten, bis Calista entweder körperliche Symptome (Durchfall, geblähter Bauch, Magenschmerzen) bekommt oder das Blutbild, das der Kinderarzt alljährlich machen lässt, diesbezüglich eine starke Veränderung aufweist. Erst dann spricht man von einer manifesten Zöliakie und ab dann muss Calista Diät halten. Vorher macht es keinen Sinn, es verbessert oder ändert sich nichts. Ich habe aufgeatmet. Noch ein bisschen in normalen Gewässern zu bleiben, zumindest was die Ernährung betrifft, das beruhigte mich. 

Mein Herz ist wieder zur Ruhe gekommen. 

Mit den Klängen von Urna, die den Gesang meiner Seele singt, möchte ich Euch aus dem Januar verabschieden und ein schönes Wochenende wünschen. Ich liebe die Weite, die Wahrheit, die Intensität und die Sehnsucht ihrer Musik. 

Iren, die Lauschende.


Kommentare:

  1. Liebe Iren,

    welch frohe Nachricht.
    Ein bisschen erinnert mich die Musik an den Film "Ausgerechnet Sibirien".

    Herzensgrüße an dein zur Ruhe gekommenes Herz

    Nula

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    1. Stimmt. Der Film hat mir ziemlich gut gefallen. Danke für die Erinnerung daran.

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  2. Liebe Nula

    Jetzt hast du mich neugierig gemacht, den Film kenne ich nicht... Kann mir aber sehr gut vorstellen, dass die Filmmusik sehr ähnlich ist, denn die Mongolei und Teile Sibiriens sind gar nicht so verschieden, die russische Republik Tuva, im Süden Sibiriens, zum Beispiel. Aber auch das Gebiet, welches an die Mongolei grenzt, wie Ulan-Ude. Ich liebe Sibirien...

    Herzensgruss zurück!

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  3. Schön das dein Herz wieder zur Ruhe gekommen ist.
    Dieses Lied hat mich nun mitten ins Herz getroffen...Ich fühle mich auf unerklärliche Weise sehr verbunden mit der Mongolei...neulich fragte mich eine Bekannte weshalb ich denn nicht mal in dieses Land reisen würde...Ich antwortete: Vielleicht wenn die Kinder mal gross sind...aber im Grunde meines Herzens habe ich Angst davor nicht mehr nach Hause zu wollen wenn ich mal dort wäre...

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Pia

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  4. Liebe Iren,
    lange Zeit lese ich schon Deinen Blog und freue micht mit Euch, dass alles so gut abgelaufen ist.
    LG
    Manu

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  5. Iren ich freue mich das dein Herz jetzt zu Ruhe gekommen und ihr könnt noch ganz viele Crosons essen .Ganz liebe grüße Galina Ps auf dem Film bin ich neugierig

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  6. Liebe Iren, ich geh ganz still wieder damit Du weiter lauschen kannst. Ich freu mich, dass es so ein gutes Erbebnis ist
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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  7. Ach... was für eine Ent-Spannung. Und mit jedem Jahr, das verstreicht, kommen mehr und bessere Produkte auf den Markt, die ein Leben mit Zöllakie noch besser gestaltbar machen. Wir leben in einer Zeit, wo es immer normaler wird, dass Menschen Unverträglichkeiten, Autoimmunkrankheiten und Allergien haben. Das ist ansich natürlich schlimm, doch es weitet den Raum der Betroffenen in ihrer Bewegung und in ihrer Gesundheit.
    Wenn ich daran denke wie es noch vor 10 Jahren war mit meinen Unverträglichkeiten. Überall wurde eine blöd angesehen und im Restaurant... Schwamm drüber.
    Heute ist es fast selbstverständlich, wenn eine sagt: Das und das bitte nicht. Oder sich in einem Hotel zum Frühstück das eigene Brot mit an den Tisch bringt.

    Ich grüße Dich!
    Oona

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    1. Liebe Oona, da hast du recht, es wird mit jedem Jahr besser werden, was das Angebot angeht. Wenn ich mehr Kapazität hätte, dann würde ich in Zürich ein kleines Kaffe/Restaurant eröffnen, das komplett glutenfrei ist. Ich hätte dazu schon eine grosse Rezeptsammlung im Kopf und bin überzeugt, dass es gut laufen wird, weil ich nur leckeres Zeug verkaufen würde (auch als take-away), das ALLE Menschen gerne essen. Ich backe nämlich schon länger immer wieder mal glutenfrei und experimentiere herum, weil es mich interessiert. Dass es uns als Familie dann irgendwann ernsthaft betreffen wird, daran hätte ich nie gedacht. Aber vielleicht, irgendwo tief in mir, schon gewusst...

      Sei herzlichst gegrüsst und hab eine wunder-wunder-wunder-bare Woche
      Iren

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