Dazu lade ich Euch heute ein. Ich möchte gerne noch Bilder zeigen von unseren Sommerferien. Zuerst dachte ich an einen größeren Bericht, doch bestimmt mögt Ihr gar nicht so viel lesen. Lieber ein paar kommentierte Fotos anschauen, oder?
Gut.
Wir sind am Sonntagabend um fünf Uhr erst losgefahren. Mit spontaner Routenänderung: ab nach Kroatien. Unsere erste Übernachtung war im Engadin bei 4° Celsius und wir waren froh, dass Cosima darauf bestanden hat, doch noch ein paar wärmere Decken einzupacken.
Die Fahrt durch den Nationalpark und über den Ofenpass war so schön, dass wir uns schworen, hier einmal länger Halt zu machen.
Nach dem Südtirol zweigten wir spontan rechts ab an den Gardasee. Wir hatten es nicht eilig und grosse Lust, diesen wunderschönen See, wie man sagt, auch einmal kennen zu lernen und zwei Tage dort zu verbringen.
Dort am Gardasee fing ich an, Camping zu lieben. Aber nicht jede Tageszeit mag ich. Die Nachtmittage und vor allem die frühen Abende, wo die meisten ihre Grilladen auf die Kohle legen und es von überall danach riecht, die mag ich nicht so. Nein, das ist nicht meine Zeit. Ich liebe es, wenn es anfängt ein zu dunkeln, wenn der Mond am Himmel steht und es ruhiger wird. Dann spaziere ich durch den Camping und schaue zu, wie sie mit kleinen Lichtern vor den Wohnmobilen oder Zelten zusammen sitzen, Spiele machen, etwas diskutieren. Einige haben Instrumente dabei und es wird musiziert und gesungen, so dass man noch von Weitem mit lauschen kann. Die Kinder fahren vielleicht noch mit dem Fahrrad ein paar Runden oder spielen Federball. Die Stimmung ist sehr friedlich und heiter. Ein Gefühl von einer Gemeinschaft kommt auf, auch wenn man sich nicht kennt. Diese Campingromantik hat es mir angetan.
Der Gardasee ist recht kalt und die Mädchen spielten länger mit den Wellen, als sie wirklich darin schwammen. Doch mutig wurden sie dann doch noch und machten einige Schwimmzüge. Sogar ich konnte mich überwinden und tauchte ein. Nicht lange... Brrr!
Feines italienisches Essen direkt am Wasser, wie wir immer davon träumen, erlebten wir auch. Mit Kellnern, die ihren Beruf lieben und mit einer Würde dienen, wie es nur die Italiener beherrschen. Hier hat mir der Kellner das Rezept für die Torta Sbrisolona verraten, nachdem wir uns die Lippen nach den letzten Brosamen abgeleckt haben.
Mit anschließender Siesta für Calista und Gelati für die Großen. Alle Bedürfnisse wurden abgedeckt.
Thalia ist kein Wolfskind, sondern ein Affenkind. Wirklich. Sie klettert auf jeden Baum und bleibt unendlich lange auf den Ästen sitzen. Sie liebt es, im Baum zu verweilen und runter zu gucken.
Zwei Tage später reisten wir weiter nach Kroatien. Und wussten dabei nicht, dass nach Triest zuerst ein schmaler Landstrich von Slowenien kommt. Nur für eine halbe Stunde.
Und dass man in Kroatien nicht mit Euros bezahlen kann. In Kroatien bezahlt man mit Kronen. Wusstet ihr das? Man hat nie ausgelernt.
Es ist bereits spät für mich und ich muss eine Schlafpause einlegen. Jene, die gerne weiter schauen möchten, vertröste ich auf den nächsten Post. Ich erzähle weiter, denn ich habe noch einige Fotos...
Schlaft Euch schön!
xxx iren







