Montag, 27. Februar 2012

Wir spinnen

In Engelberg haben wir letzten Sonntag gesponnen. Thalia nannte es so: Mami, ich spinne, aber ich spinne nicht. Und lachte ganz verschmitzt und stolz über ihr Wortspiel, über ihren Witz.


Die Cousine meines Vaters (meine Tante zweiten Grades, oder?) hat auch eine Ferienwohnung bei uns in Engelberg und wir sehen sie immer wieder mal. Sie, Paula, hat mit ihrem Mann Werner zusammen viele Jahre lang im Ekkarthof die Woll- und Webstube geführt. Die beiden sind ein tolles Paar, das ich sehr bewundere.


Paula, eine Frau mit wachem Blick und fröhlichem Lachen, hat eine starke Hörschädigung, seit die Mutter während ihrer Schwangerschaft an Röteln erkrankt ist, zudem ist sie etwas spastisch. Sie wurde von ihrer Familie früher nicht respektvoll behandelt und man hat sie in ihrer Pubertät unterbinden lassen, weil sie, als "behinderte" Frau, sowieso nie einen Mann kriegen und eine Familie gründen würde. Als ihre Geschwister jeweils zum Tanz gingen, wurde sie nie mit genommen, mit den Worten, dass sie unattraktiv sei und niemand sie wolle. Dieses Aschenbrödel Paula hat dann aber einen ganz feinen, wunderbaren "Prinzen" kennen gelernt. Werner liebt seine Paula sehr und trägt sie auf Händen. Gerne hätten sie Kinder gekriegt...


Letzten Sonntag also ist Werner (Paula musste arbeiten) nach Engelberg gekommen und hat drei verschiedene Handspindeln und Wolle mitgebracht. Ein großes Spinnrad hatten sie bereits in der Ferienwohnung, welches überhaupt der Auslöser für unseren privaten, kleinen Spinn-Workshop war. Die Mädchen, Cosima und Thalia, wollten wissen,wie man damit spinnt.

 

Werner ist ein sehr geduldiger und interessierter Lehrer und die Kinder haben mehrere Stunden lang ganz versunken das alte Handwerk erlernt. 


Immer rechts herum, das war das erste, was sie lernten. Immer nach rechts drehen. Sowohl mit der Handspindel wie auch das Rad des Spinnrads. Und die Kinderfüsschen haben geübt, ohne Wolle, das Pedal regelmässig zu treten. Rauf und runter, regelmässig, nicht zu schnell, nicht zu langsam, schön im Fluss, immer rauf und runter...

 

Es braucht viel Fingerspitzengefühl und Rhythmus, bis die Wolle zu einem Faden wird. Und wie unterschiedlich diese handgesponnenen Wollfäden werden, je nach dem wer gerade am Drehen ist, fanden wir sehr spannend. Da fließt viel Persönlichkeit mit rein.


Später wurde der Faden von der Spindel wieder aufgerollt und wir dachten schon, das ist es jetzt. Der Faden ist gedreht, wir haben fertig gesponnen. Bravo!

 

Aber nein, da wird noch nicht gelobt! Wenn man die Wolle zum Stricken verwenden will, dann muss sie noch gezwirnt werden. Dabei rollt man zwei gleich große Wollknäuel auf, nimmt dann deren beide Enden zusammen, legt sie auf die Spindel und dreht, diesmal linksherum, diese beiden Fäden zusammen. Jetzt ist das Wollgarn fertig. Und das Resultat macht uns sehr stolz, wir haben einen echten Knäuel Wolle hergestellt! Es brauchte einige Stunden, geduldiges Üben und fleißiges drehen. Aber diesen Knäuel in den Händen zu halten war ein wunderbares Gefühl für die Kinder. Das haben sie selbst von Hand erschaffen. Jetzt gibt's Applaus: Bravo!


Wir diskutieren noch, was wir damit anstellen wollen. Soll Mama was Kleines für die Puppen stricken? Oder zuwarten, bis wir vielleicht später einmal mehr spinnen? Cosima möchte gerne noch farbige Wolle drehen.


Im Sommer, das haben wir mit Werner bereits abgemacht, machen wir wieder einen Woll-Workshop in Engelberg. Länger als nur für einen Tag, denn nächstes Mal möchten wir die Wolle zuerst noch selber färben...


Fastenzeit
Ich "faste" seit über zwanzig Jahren, so genau erinnere ich mich nicht mehr. Aber alles fing mit einer Wette an. "Wetten, dass Du es nicht schaffst, mehrere Wochen ohne Süßigkeiten auszukommen!" "Wetten, dass ich es schaffe! Ich werde die ganze offizielle Fastenzeit nun keine Süßigkeiten essen." Top, die Wette gilt. Und mein Bruder hat verloren. 40 Tage lang habe ich auf Süßes verzichtet. Und entgegen allen Unkenrufen, dass ich dann an Ostern dafür doppelt so viel Schokolade in mich hinein stopfen werde, hatte ich nach wenigen Bissen vom Schokohase (ich glaube, ich habe gerade mal die Ohren weg geknabbert), bereits wieder genug vom Zucker. Ich machte am eigenen Leib die Erfahrung, dass Zucker eine Sucht ist: Je mehr man isst, umso mehr hat man Lust. Je weniger man isst, umso weniger verlangt es einen danach und man kriegt schneller genug davon.

Seither habe ich einmal im Jahr, im geregelten Rahmen, diesen Verzicht auf Süßigkeiten geleistet(ausgenommen während den Schwangerschaften...). Es tut mir gut, sowohl psychologisch, weil ich es schaffe, wie auch körperlich, weil der Zuckerkonsum wieder gebremst wird. Damit ich nicht in ein "Hypo" komme, erlaube ich mir Honig, Ahornsirup und getrocknete Früchte. Etwas menschlich muss ich mir diesen Verzicht schon gestalten, sonst leide ich zu sehr. Aber diese natürlichen Zucker sind der Gesundheit auch nicht so schädlich wie raffinierter Zucker. Und wie letztes Jahr, verzichten wir heuer auch auf Fleisch. 

Ich bin mit mir streng, aber für die Kinder gibt es kein Dogma. Die Regeln gelten nur bei uns zu hause, auswärts, wenn sie bei anderen Kindern essen oder spielen, dürfen sie es so handhaben wie sie es wollen.

Bewussten, freiwilligen Verzicht zu leisten finde ich sehr stimulierend. Man unterbricht sein Essmuster, beginnt nebenbei zu reflektieren und nach meinen Erfahrungen hört es nicht an Ostern auf, sondern es wirkt noch lange nach. 




Verzicht bedeutet auch Beschränkung, Vereinfachung. Das tut gut. Weil dann wieder andere Saiten in einen zum Klingen kommen. Zarte Melodien, die in einen Schlummern, die geduldig auf Gehör warten. Ich habe ein Buch wieder zur Hand genommen, dass ich schon vor längerer Zeit gelesen habe und das mich von neuem fasziniert: Marie des Brebis. (Den Buchtipp bekam ich von Michèlle, die mit viel Liebe seit Jahren ihr kreatives Leben in Form einer zauberhafte Internetseite mit uns teilt.) Das Buch beschreibt die Biographie einer Schafhirtin im Herzen Frankreichs. Ergreifend schön. Schlicht und wahrhaftig. Das Leben in Reinform. Sehr zum Denken anregend. - Wie kann ich mich wieder auf's Wesentliche konzentrieren? Was ist für mich Wesentlich? Das ist auch Fastenzeit.

Ich habe eine sehr feine, einfache Suppe entdeckt, die nun unsere "Fastensuppe" geworden ist. Wir lieben sie und werden sie noch einige Male essen, bis es Ostern wird. Und für alle, die sie auch mal probieren möchten (es lohnt sich :-)), hier das Rezept:

Orientalische Gelblinsensuppe
150g Gelbe Linsen (ich habe sie "beim Türken" gekauft)
1 halbe Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, fein geschnitten
1/2 Teelöffel Kreuzkümel
1 Messerspitze gemahlener Koriander
1 Liter Gemüsebouillon (oder etwas mehr, je nach dem)
ca. 2 Suppenlöffel flachblättrige Petersilie, fein geschnitten
Saft von einer Limette (oder Zitrone)



Die gehackte Zwiebel in etwas Olivenöl andünsten, Knoblauch und die Gewürze dazu geben. Die Linsen abbrausen und auch in die Pfanne geben. Mit der Gemüseboullion ablöschen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Die Linsen müssen gut durch sein (wer mag, kann die Suppe auch pürieren).

In Suppenschalen anrichten, mit Petersilie bestreuen und Limettensaft dazu geben (soviel man gerne hat). Wir essen frisches Brot dazu, im Idealfall selbst gebackenes, noch warm aus dem Ofen. Und mit frischer Butter, die auf dem Brot schmilzt...



Mehr braucht es nicht. Wir sind glücklich! (Ausser Thalia, die beim Anblick der Suppe das Gesicht verzieht...)

Und nun habt einen ruhigen Wochenstart,

iren x.

Kommentare:

  1. Wieder wundervolle Zeilen und Bilder. Einfach herrlich!!!!
    Danke für den Buchtipp - das Buch steht nun auf meinem Wunschzettel.
    Lieb Ina

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  2. Schöne Zeilen, die zum Nachdenken anregen. Wir waren bis Sonntag in Engelberg. :)
    Einen sonnigen Wochentag wünscht
    denise

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  3. Ja, da haben wir uns glatt verpasst! Seid ihr öfters mal in Engelberg? Wir sind immer wieder mal dort. - Man könnte sich doch mal treffen.. zum Schlitteln und Älplermagronen essen?

    Happy Monday! Iren

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    1. Ja, wir sind ab und zu mal in Engelberg. Zum Schlitteln schaffen wir es wohl nicht mehr eher mal zu einem Frühlingsspaziergang. Würden uns freuen euch mal zu treffen. Melde mich..
      Wünsche eine sonnnige Woche!

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  4. Spinnen erinnert mich immer an meine Mutter, die hat immer sehr viel gesponnen, leider hatte ich nie den Trieb es auch zu erlernen. Aber sie spinnt immer noch gerne und in den Osterferien verbringen wir einige Zeit dort, vielleicht ergibt es sich dann doch einmal...
    Der Link zu dem Buch funktioniert bei mir leider nicht direkt, aber man kann das Buch natürlich trotzdem schnell finden mit dem Namen.
    Und vielen Dank für die leckere Fastensuppe. die Zutaten stehen nun direkt auf meiner Einkaufsliste für heute :-) LG Gesche

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  5. Vielen Dank für den Hinweis, Gesche, es ist mir einen Fehler unterlaufen, jetzt sollte es aber funktionieren.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich selbst nicht gesponnen habe. Ich habe natürlich fotografiert ;-) Aber die beiden kurzen Male, als ich die Spindel in der Hand hatte, war ich nicht besonders gut. Es braucht schon Zeit um das zu erlernen und ertwas Geschick dazu und ich habe meine Mädchen für ihre Geduld bewundert...

    Herzlich, iren

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  6. Liebe Iren, solche Lebensgeschichten wie die von Paula zu hören macht mich immer wieder sprachlos. Auch hierzulande wurden Menschenrechte mit Füssen getreten... es ist noch gar nicht so lange her...

    Nachdenkliche Grüsse, Marianne

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  7. Ich kann nur wieder schreiben "danke für die Gedanken, die Tips und die herrichen Fotos!"
    herzliche Grüsse
    Elisabeth

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  8. Ich habe seit einiger Zeit hier mit dem Lesen "aufgeholt", nun bin ich im Jetzt :-) Irgendwo hatte ich in einem anderen Blog den Namen Deines Blogs gesehen und fand ihn anziehend. Und dann sah ich, dass Eure Calista auch besonders ist. Mein Patensohn Hannes ist es auch. Ich war 19 Jahre alt, als er geboren wurde. Inzwischen ist er schon über 10 Jahre alt. Er ist auch besonders. Nach meinem Bruder und meinem Babysitterkind war er das erste Baby, mit dem ich mehr zu tun hatte. Da er zu der Zeit mit in unserem Haus wohnte, konnte ich ihn jeden Tag sehen. Was mir aufgefallen ist in der Zeit: Ich sah nicht seine Defizite, sondern betrachtete das, was andere Kinder in seinem Alter konnten, sehr oft als sehr fortgeschritten für ihr Alter. Wie oft dachte ich: "Oh, das Mädchen ist erst zwei? Aber sie kann doch schon so viel, sie muss doch viel älter sein" Für mich war unser Hannes "normal", alle anderen Kinder waren eben "weit für ihr Alter". Das zeigt wieder einmal, wie sehr es doch auf die Betrachtungsweise ankommt. Es war bei mir auch nicht bewusst, sondern ergab sich so. Was ich bei Euch toll finde, ist, dass Ihr Calista behandelt wie die anderen Kinder auch, dass Du sagst, dass sie schon zu dem Menschen wird, der sie sein soll. Im Falle meines Patensohnes betont seine Mutter immer wieder, dass sie ihn haben wollte, dass es ihr nicht peinlich ist usw. Aber sie achtet immer sehr auf die Reaktionen, die sie so bekommen. Und ich habe immer gefühlt, dass er zu wenig gefördert wird. Seine Frühförderin hatte vorgeschlagen, dass er Zeichensprache lernt, aber das fanden seine Mutter und seine Geschwister (die in meinem Alter sind) peinlich, deswegen ist er damit nicht weit fortgeschritten, weil ihn ja doch keiner verstanden hat. Natürlich gibt es auch beim Down Syndrom Abstufungen in der Stärke der Ausprägung, aber wie Du sagst, auch die Umwelt hat einen großen Einfluss. Und das macht mich traurig, dass unser Hannes nämlich leider deswegen sehr wohl be-hindert wurde und zwar von seiner eigenen Familie, die eigentlich nur das Beste für ihn will. Das habe ich immer gefühlt und gesagt, aber man hat mir nicht geglaubt, weil ich ja nur die kinderlose, junge Patentante bin. Und aus diesem Grunde freue ich mich besonders hier zu lesen, wie schön und gut Ihr mit Calista umgeht. Ich freue mich zu sehen, wie gut es wirkt! Ich bewundere Euch und wünsche Euch weiterhin viel Freude, Kraft und Stärke für Euer Leben miteinander!

    Schöne Grüße von
    Frauke

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  9. Liebe Frauke - hab vielen Dank für Deine Zeilen! Wow, hast Du so viele meiner alten Posts gelesen, da hattest Du aber viel Ausdauer...
    Ja, das mit der verpassten Zeichensprache ist schade, besonders auch der Grund: peinlich. Ist das peinlich? Ich kann es verstehen, dass die Geschwister, die in der Pubertät waren damals, vielleicht Mühe damit hatten. Aber als Eltern? Wir finden es spannend, wir finden es speziell. Meine grösseren Kinder sind stolz, Zeichen zu beherrschen, eine neue Sprache zu lernen. Ich muss aber sagen, dass wir es nicht konsequent durchziehen. Es ist im Moment eine spielerisch Begleiterscheinung und unterstützt die Lautsprache. Calista spricht gut darauf an und macht manchmal von sich aus die Zeichen und hat Freude zu merken, dass wir sie verstehen. Das ist Kommunikation - dies zu fördern ist nicht nur wichtig, es ist essentiell.

    Generell ist es aber manchmal nicht einfach, zu entscheiden, was man wann und wie fördern soll. Man hört von so vielen Spezialtherapien... und so schnell gewisse Sachen gehyped werden, so rasch verschwinden sie manchmal auch wieder von der Oberfläche. Vielleicht gibt es eine super gute Therapie, irgendwo weit weg von uns, das geht dann aber auch nicht, weil ich nicht möchte, dass unsere ganze Familie deswegen Kopf-stehen muss. Dann macht Calista in gewissen Belangen vielleicht gute Fortschritte, doch eines der anderen Geschwister bekommt ein Defizit und macht Probleme, weil es in der Aufmerksamkeit zu kurz kam. Ich glaube nicht, dass eines der Geschwister stark werden möchte auf Kosten der anderen. Ich sage mir immer: was wir brauchen, finden wir in unserer Nähe. Es gibt überall wunderbare Menschen, die einen weiter helfen können, wenn man es braucht und will.

    Ja, es ist immer ein Ausloten und man muss auch mit dem Gefühl leben können, dass man vielleicht etwas Wichtiges verpasst... Aber das gilt genau so für "normale" Kinder. Ich habe deswegen aufgehört, im Defizit-Denken Calista's Entwicklung zu sehen. Calista wird mit uns zusammen ihren Weg machen und wir werden einen guten Platz für sie in der Gesellschaft finden. Egal wie ihre Stärken und Schwächen aussehen werden. Ich Leben hat auch einen Sinn!

    Herzliche Grüsse an Dich zurück,

    und an alle anderen lieben Kommentatorinnen, ich freue mich immer!

    Iren

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  10. So einen Lehrer zu haben ist etwas Besonderes. Nicht nur wegen dem Spinnen-Lernen, sondern einfach die ganze GEschichte hinter seiner Beziehung zu spüren irgendwie, durch seine Geduld vielleicht. Ich habe keine so extreme Geschichte, nicht so... brutal... aber mein Mann hat mich kennengelernt, als ich schwer krank war mit wenigen Haaren und aufgebläht von Cortison & Co. - uns hat man auch gesagt, da werden keine Kinder kommen wegen der Behandlungen - und er, der sich immer Familie gewünscht hatte - hat es in Kauf genommen. Ich habe immer gewartet, dass er eines Tages weggeht und dann... haben wir geheiratet. Und im Sommer bekommen wir unser viertes Kind. Es gibt einfach Dinge, die werden von außen so negativ gesehen (wobei mich die Geschichte von Paula sehr erschüttert, wenn ich mir vorstelle, was das bedeutet - menschlich - wenn eine Mutter zu ihrem Kind solche Dinge sagt und sie eigentlich "abschreibt" für das Leben)... was ich damit eigentlich sagen will: ich finde es großartig, wie ihr euer Leben lebt. Ganz einfach und schlicht, mit den Besonderheiten eurer Kinder, ohne eines zu sehr in den Vordergrund zu setzen (oder nicht mehr als notwendig) und den Alltag zu genießen, wie auch immer er läuft. Ich bin froh, deinen Blog gefunden zu haben. Er ist einfach... etwas Besonderes.
    Alles Liebe. maria

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    1. Danke Maria, das war ein schöner, persönlicher Kommentar - ich liebe solche Geschichten... Es ist wie im Märchen, in dem das "Stiefkind" am Schluss den Goldregen bekommt...

      Oder wie sagte es Saint-Exupéry? - "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar".

      Das alles passt auch zur Fastenzeit.

      Herzlich, iren

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  11. Endlich habe ich Zeit gefunden Deine Gedanken in Ruhe zu lesen und die Bilder anzuschauen. Um angemessene Worte zu finden bin ich zu unruhig.
    So hinterlasse ich hier einen Gruß und schreibe:
    wieder ein sehr schöner Post!
    Herzlichst
    Oona

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  12. Liebe Iren
    "Eure" Wolle ist ja toll geworden, bekommt man ja richtig Lust es selbst zu versuchen.
    Versuchen werde ich auch die lecker aussehende Suppe! Denn mit dem Fasten funktioniert es bei mir nicht so gut.
    Deiner Tante Paula wünsche ich alles erdenklich Gute, ich freue mich für sie,dass sie einen so lieben einfühlsamen Mann gefunden hat.

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  13. wie schön du dein fasten beschreibst! ich wünsche dir eine besinnnliche zeit und viel spiritualität darin, besinnung aufs wesentliche und auf den Herrn. das buch über die hirtin hört sich gut an, es macht lust es zu lesen, danke für denn tipp.

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  14. oh das sieht so lecker aus! und deine versponnen Damen sind einfach hinreißend und was sie geschaff(t)en haben, wundervoll! es ist ein kleiner heimlicher wunsch von mir, einmal meine wolle selber spinnen zu können, mit einem alten schönen spinnrad..die ruhe, das rhythmische treten..und wieviel ähnlichkeit und ähnliche gedanken doch im fasten liegen, ganz unbeachtet der religion!
    JenMuna

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  15. P.S. Ich habe diese Woche übrigens auch das schöne Buch über Marie des Brebis gelesen und dazu dann gleich noch ein paar Schafe gestrickt. Ich danke dir für den wunderbaren Tipp! LG Gesche

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  16. Ich freue mich sehr, dass Du das Buch auch gelesen hast - und Deine Schafe sind goldig und so passend!

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  17. Hab heute wieder mal Deine Suppe gemacht, mhhh... mega fein! Und beim Kochen an Dich gedacht und dass ich Dir seit einem Jahr zeigen möchte, was aus meinem Häkelrock geworden ist, den ich nach Deiner Anleitung (nochmals herzlichen Dank!) gemacht hatte letzten Januar.... Er wartet immer noch auf seine Vollendung, schäm.... hatte nur einen Strang dieser Wolle, derselben, die Du auch genommen hattest dafür, und es gab ein Mini-Jupe, fehlt nur noch das Gummiband oben. Vielleicht schaffe ich es ja jetzt noch.... die Tage werden länger, Zeit für Röcklis! Herzlich, Marianne

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