Sonntag, 4. März 2012

acht

Vor acht Jahren, am 1. März, habe ich mein erstes Kind geboren. - Cosima hat mich zur Mutter gemacht. Es war ein völlig neues, unbeschreibliches Gefühl, nach Stunden des Schmerzes und Kämpfens, dieses feuchte Seelchen an meine Brust gelegt zu bekommen! Cosima Naima nannten wir sie, frei auf Deutsch "der sorgenfreie Kosmos".

Meine kleine Welt aber war nicht mehr sorgenfrei... Seit der ersten Minute von Cosima's Geburt an, seit acht Jahren, lebe ich mit dieser unterschwelligen, immensen Angst, mein Kind wieder zu verlieren. Etwas so Kleines, Zartes, Schutzbedürftiges in die Hände zu bekommen, gepaart mit dieser großen Verantwortung, war eine prägende Erfahrung. Mit der tiefen Freude und inniger Liebe geht die Angst einher, wie ein unausweichlicher Schatten, dieses Kindchen wieder zu verlieren. Heute ist Cosima ein großes Mädchen von acht Jahren, sie ist stark, gesund und fröhlich. Ich habe mich in meine Mutterrolle ein gelebt und die Angst ist schwächer geworden, aber sie schlummert wie einen schlafenden Hund in mir.


Cosima freute sich ungemein, Geburtstag zu haben. Sie kam am Vortag singend von der Schule nach Hause und fand abends schlecht in den Schlaf, so sehr hüpfte ihr Herz vor Freude. 

Ich buk am Vorabend Kuchen und Muffins. Cosima's Geburtstagskuchen, den wir jedes Jahr am Morgen essen, ist die torta margherita(In diesem "Rezept" mit Video mag ich den italienischen Akzent des Kochs so sehr, gepaart mit seinem Gesichtsausdruck, an Mister Bean erinnernd, der versucht, seriös zu sein...)
Die torta ist ein schlichter, einfacher Frühstückskuchen, den die Italiener gerne essen. Und es gibt im Internet unendlich viele verschiedene Rezepte dazu. Die Grundzutaten sind immer die gleichen, nur die Mengenverhältnisse variieren manchmal sehr stark. Darin sind sich die Italiener nicht einig und die torta margherita von "mamma" ist immer die Beste! Ich habe schon einige ausprobiert, backe aber auch gerne eine Fertigmischung von "Cameo", meine liebe Nachbarin schenkt mir immer wieder mal eine Packung, wenn sie in Italien einkaufen war. Ich benutze eigentlich keine Fertigmischungen, aber diese schon, die ist gut. Cosima will diesen Kuchen, garniert mit Smarties. 

Cosima ist acht geworden, herzliche Gratulation, mein Herzchen!

 

Ich kaufte für den Frühstückstisch Mohnblumen in verschiedenen Farben des Feuers. Wir staunten über deren zarte Schönheit. Über die grossen, feinen Blütenblätter, die sich langsam und noch ganz zerknittert entfalten und sich voll und ganz öffnen. Mit so viel Vertrauen und Offenheit seine ganze Schönheit zu zeigen ist einfach wunderbar!

Cosima bekam von uns ihre lang ersehnten Ballettstunden geschenkt und war sehr glücklich darüber.



Was braucht man als Mutter viel mehr als strahlende Kindergesichter?

Eine gelungene Geburtstagsvorstellung, der Vorhang möge sich schließen und - Applaus!

Und wie sah es hinter der Bühne aus? Wollt ihr es wissen?

Hinter der Bühne war Chaos. Calista wurde zwei Tage zuvor krank und ließ mich beide Nächte hintereinander kaum ein Auge zu drücken. Als zum Fieber noch einen Ausschlag über den ganzen Körper dazu kam, bat ich den Arzt um einen Termin. Scharlach. Calista mit ihrer Endokartitisprophylaxe muss rasch und sicher behandelt werden. Mit Rezept in der Hand suchte ich abends um sechs gehetzt drei verschiedene Apotheken auf, bis ich das benötigte Antibiotika bekam. Calista weinend vor Schmerzen, die Großen alleine zu Hause am Fernsehen (ich will dass sie fernsehen, wenn ich weg bin, damit nichts dooferes geschieht) und ich, die mit jeder Stunde mehr Halsschmerzen, Nackensteife und Kopfschmerzen bekam. Ich rief von unterwegs Christian an, der auch seit zwei Tagen Halsschmerzen und diesen Ausschlag hatte, er solle noch rasch zum Arzt und sich ein Antibiotika verschreiben lassen. Scharlach. Es war schon gegen sieben, als ich wieder zu Hause war. Die ganze Abendroutine schon total verspätet und ohne Hoffnung auf Christian's Hilfe, der gute 2h Wartezeit bei der "Permanence" hatte. Calista Antibiotika und Schmerzmittel, ich Kopfwehtablette, Kinder essen und ab ins Bett. Ich muss noch viel backen und verzieren! Bis gut nach Mitternacht steh ich in der Küche. Zur Müdigkeit addiert sich noch mehr davon dazu.

Frühmorgens eine quecksilbrige Cosima, die sich auf ihren Tag freut, auf Kuchen und Geschenke. Ich will sie nicht enttäuschen und gebe mein Bestes. Die kurze gemeinsame Zeit am Frühstück ist gelungen und Cosima maschiert mit Christian und 20 Cupcakes lachend zur Schule. Derweil will Thalia als Clown verkleidet und geschminkt werden, sie haben Fasching im Kindergarten. Zwischendurch will ich Calista den ekligen Sirup verabreichen, der aber aus der Schachtel rutscht und hart auf den Badezimmerboden prallt. Kreischen, überall Scherben und klebriger, dicklicher Saft. Die gehetzte Mühe des Vorabends, das Medikament aufzutreiben, zersplittert am Boden! Beule hat bei uns geschlafen und kommt sofort schnuppern. Nein, Beule, geh aus dem Badezimmer, weg! Türe zu, keine Zeit für diesen Schlamassel. Aus der süßen Thalia wird ein frecher Clown auf Rollschuhen, im Kindergarten wird sie kaum erkannt. Sie freut sich! Bevor ich zurück zur Apotheke fahr, um erneut Antibiotika für Calista zu holen, gehe ich noch schnell zum feinen jüdischen Bäcker und hole die vorbestellten 20 Brötchen ab. Für den Mittagstisch in der Schule wünscht sich Cosima Brötchen mit Schokoladenriegel zum Nachtisch.

Ich fahre zur Apotheke und bitte mit dunklen Ringen unter den Augen die Verkäuferin, mir doch auch ein Antibiotika zu geben. Mein Mann und Calista haben Scharlach und ich habe auch schon so ungemeine Hals- und Kopfschmerzen und bin total erschöpft. Sie schaut mir in den Rachen und meinte, ich solle zuerst zum Arzt. Zum Arzt - wann?! Es ist zu viel los heute, ich komme unmöglich dazu, ich habe keine Zeit für mich, ich muss funktionieren! Zudem wird meinen Vater am nächsten Tag 70 Jahre alt und macht ein großes Fest. Ich will unbedingt dabei sein können und niemanden anstecken, schon gar nicht mein Vater, der bereits ein geschwächtes Immunsystem hat. Deshalb muss ich spätestens um die Mittagszeit herum mit der Antibiotikaeinnahme beginnen, damit ich am Abend des Folgetags nicht mehr andere Menschen infizieren kann. Ich rufe Christian an und sage ihm, dass ich ihn am Mittag treffen will und er mir dringend das gleiche Antibiotika organisieren soll wie er bekommen hat, egal wie. Bitte! Zu hause will ich Calista ein Porridge kochen. Unvorsichtigerweise muss ich auch noch eine falsche Herdplatte aktiviert haben. Es roch plötzlich nach geschmolzenem Plastik und verbranntem Zeugs. Innert Sekunden eine heftige Rauchentwicklung. Die Brötchen! Ich habe sie im Sack auf den Herd gelegt... Alle feinen Brötchen waren dahin. Alle, weil sie eklig nach verbranntem Plastik rochen, komplett durchräuchert. Soll ich weinen? Schreien? Stampfen? Ich setze mich hin und versuche, durch zu atmen und zu entschleunigen. So darf der Tag nicht weiter gehen! Jetzt muss Ruhe hinein kommen. Schritt eins: Ich gebe Calista das Medikament. Schritt zwei: Ich putze den Badezimmerboden auf. Schritt drei: Ich hole neue Brötchen und mache "Schoggibrötli" daraus. Schritt vier: Ich mal meine Lippen an und setze eine Sonnenbrille auf. Schritt fünf: Ich hole Thalia vom Kindergarten ab. Schritt sechs: Ich bringe die Brötchen zum Mittagstisch. Schritt sieben: Ich treffe Christian in der Stadt. Schritt acht: Ich schlucke Antibiotika. Ich kann nicht mehr!

Mit diesem Plan und ein paar Atemzüge tief runter in den Bauch packte ich den Tag wieder. Thalia ging dann zu einer Freundin essen, Calista schlief im Wagen ein, Cosima bekam ihre Schoggibrötli und ich mein Antibiotika. Die Sonne schien, als ich die schlafende Calista wieder nach Hause schob und neben mir her trabte Beule, der überall sein Bein hob. Meine kleine Alltagsidylle war wieder hergestellt. War es falsch, ohne Abstrich und ärztlicher Verschreibung Christians Medikamente auch zu schlucken? - Es war die richtige Entscheidung, ich hatte auch Scharlach. Ein paar Stunden später ließen die heftigen Schmerzen nach und ich fühlte mich bereits etwas besser. Die Chemie machte zuverlässig ihren Job, Danke! Der Abend durfte kommen, mit Fajitas (Cosima's Geburtstagsessenswunsch) und Besuch vom lieben Paten. Und dann haben wir noch angestoßen, auf das Leben!

So sah es hinter der Bühne aus. Aber das bekam Cosima kaum mit, für sie war es ein schöner Geburtstag.


Und nun fiebert sie ihrem Kindergeburtstag am kommenden Samstag entgegen. Die Freundinnen sind eingeladen und haben zugesagt. Eine Schürze sollen sie alle mitbringen...


Wir sind intensiv am Vorbereiten und Basteln und freuen uns sehr!






Habt einen schönen Sonntag, bleibt gesund und fröhlich, auf bald wieder!

iren mit Antibiotika :-(


Kommentare:

  1. Wow, was für eine Menge an Schlamassel, den man in so einer Situation nicht gebrauchen kann. Kindergeburtstag alleine kann ja schon stressig genug sein. Und dann noch alle krank, inkl. Dir, bei der die Fäden nicht nur zusammenlaufen sondern wunderhübsch gesponnen (:-)) werden wollen.
    Hut ab für diese Leistung und danke für die Ehrlichkeit.

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  2. Du Liebe!
    atemlos und ungläubig fast habe ich gelesen. Wahnsinn, so ein Tag. Und du findest auch noch die Kraft, das so kreativ und "wunderschön" zu bloggen! Ich hoffe, ihr drei Kranken seid auf dem besten Weg der Besserung und das Geburtstagskind werde nicht auch noch angesteckt.
    Der erste Teil deines Berichtes hat mich sehr berührt. Deine Grosse ist also gleich alt wie meine Kleine! Und an Cosimas Geburtstag durften wir unsere Anthea aus der Neonatologie nach Hause holen, nachdem wir sie beinahe an eine Streptokokken-Infektion verloren hatten.
    Da habt ihr den Schalttag als Geburtstag nur knapp verpasst! :-)
    Ich hoffe für dich von Herzen, dass du noch ein paar ruhige Momente für dich findest, bevor der Kindergeburtstag steigt, damit du dich von all der physischen und psychischen Aufregung erholen kannst.
    Mit herzlichen Grüssen
    Gabriela

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    1. Der Schalttag! - Das war übrigens der Geburtstermin, per Ultraschall angezeigt. Und dann gab es noch den errechneten, das war der 2. März. Ich sagte dann meiner ungeborenen Cosima, dass sie am 29. kommen könne, dann habe sie nur alle vier Jahre mal richtig Geburtstag, oder am 2., dann habe sie gleich wie mein Vater Geburtstag. Sie entschied sich dann für den 1., den Tag dazwischen, was sehr klug von ihr war.
      Anthea ist ein wunderschöner Name, ich liebe griechische Namen... Die Bedeutung ist "die Blumenreiche", ja? Thalia bedeutet die "Blühende"...
      Herzl. iren

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  3. Unglaublich, so einen Tag auch noch zu überleben!! Ich wünsch dir sehr, dass es jetzt wirklich aufwärts geht und alle gesund werden/sind/bleiben!!!
    Diese Angst um die Kinder kenne ich auch. Vor allem, wenn ich irgendwelche furchtbaren Geschichten in den Nachrichten höre, was Kindern zustößt, kommen mir fast die Tränen, weil ich so sehr mitleide irgendwie und sofort geht die Angst, die vielleicht mal gar nicht spürbar war, weil alles irgendwie ruhig läuft, wieder hoch.
    Alles, alles Liebe und ganz viel Gesundheit. Und dem Geburtstagskind von Herzen alles Gute :)
    maria

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  4. Ersteinmal noch "Alles Gute" fürs Geburtstagskind. Wir wünschen Ihr ein wundervolles neues Lebensjahr.
    Atemlos hab ich gelesen was im Hintergrund alles passiert ist. Manchmal sind die Tage unglaublich und hinterher wundert man sich wie man das überhaupt geschafft hat. Ich wünsch Dir sehr, dass so ein Tag nicht mehr wiederkommt.
    Und ... werde auch Du schnell wieder ganz gesund. Pass auf Dich auf, Du wirst noch sooo lang gebraucht.
    Ich hatte bei den ersten beiden Kindern nie solche Ängste. Wahrscheinlich weil ich schon mit 17 den Daniel bekam. Der Kleine schneite in mein Leben und war da und mittendrin. Nach den beiden Buben kam dann das gleich gewünschte dritte Kind nicht.... und nach fünf Jahren hatte ich mit dem Thema abgeschlossen und da fing es dann an. Ich habe in dieser Zeit aber auch leider an Kindersärgen gestanden. Und als dann doch noch das Mädchen kam war ich immer ängstlich, hab ständig eher an die Gefahren gedacht.
    Die Jüngsten hab ich mit über 40 .. bekommen. Stell Dir vor, die Schwangerschaft von Susanne war wunderschön, ohne irgendwelche Ängste, einfach ganz im Vertrauen dass es gut wird. Und so kam es auch und ist es noch heute. Ja, und dann kam Robert. Von Anfang an nicht gesund, seid einigen Jahren auch noch mit Epilepsie. Nun vergeht kein Tag ohne Angst ums Kind. Momentan muss ich das Loslassen lernen. Denn er wird am 9.3. auch schon 11 Jahre alt... und will allein draussen sein, auch mal mit dem Roller fahren und so. Am liebsten würd ich unsichbar hinterherlaufen!
    Dein Post war wieder so aus dem Leben. Danke fürs aufschreiben
    schönen Sonntag
    Elisabeth

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    1. Liebe Elisabeth, ich stelle es mir auch schwierig vor, gerade die "speziellen" Kinder los zu lassen... ihnen zu Vertrauen, ihnen die nötigen Erfahrungen zu ermöglichen. Und vor allem, sie auch mal auf die "Nase" fallen zu lassen... Aber ein Epilepsie-Kind alleine draussen spielen zu lassen ist wahrlich schwer... was meint der Arzt dazu?
      Herzlich, iren

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  5. Oh wow, was für ein Tag! Wahnsinn, was du da geleistet hast! Auch ich wünsche dir und den deinen schnelle Genesung.
    Wie viel Liebe immer aus deinen Posts spürbar ist, finde ich unglaublich! Und ja, auch ich kenne diesen Angstschatten , der immer mal wieder aus dem Hintergrund tritt...
    Ganz ganz liebi grüäss, anja

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  6. Oh ja,diese Angst kenne ich auch...seit der ersten Sekunde als ich meine 1.Kind im Arm halten durfte...Nun sind meine beiden "Grossen" schon 15 und 16 Jahre alt und leider wird die Angst nicht kleiner...aber ich denke das ist ein Teil des Mutter-Seins.

    Ich wünsche euch allen gute Gesundheit und viele erholsame Augenblicke...und natürlich eine schöne Kinder-Geburtstagsparty!

    Liebe Grüsse Pia

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    1. Ja, ich denke auch, dass die schwere Zeit erst noch vor mir ist... Jetzt schlafe ich wenig, weil Calista nicht durchschläft, ein wenig später dann schlafe ich nicht, bis ich die Türe ins Schloss schnappen höre und ich weiss, das die Girls von Ausgang wieder zurück gekommen sind... so ist das Mutterleben...

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  7. Gute Besserung! Wir haben übrigens gestern gegen Halsschmerzen (kein Scharlach...) Deine "Orientalische Gelblinsensuppe" gekocht und waren davon begeistert -- danke für das Rezept!
    Liebe Grüsse, Marianne

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    1. Ohh, das freut mich, wenn Euch die Suppe auch geschmeckt hat! :-))

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  8. liebe iren,
    erst einmal herzlichen glückwunsch zu eurer wunderbaren cosima ;-)
    und dann eine bestellung für GUTE BESSERUNG für euch!!!
    dein "hinter den kulissen" macht einen atemlos, mein gott, wie du das alles schaffst ...
    fühl dich herzlichst gegrüßt und mit vielen guten wünschen bedacht
    amy

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  9. Liebe Iren,

    herzalerliebste Geburtstagsgrüße noch für Cosima! Ihr wundervolles Strahlen sagt wirklich alles :-)

    Und Dir DANKE für deine Ehrlichkeit!
    Sitze sooooooooo müde vor dem Computer, da einer unserer 19 Monate alten Zwillinge schon wiiiieder krank ist...
    eigentlich nichts schlimmes, doch ich sitze nun hier und will noch ein bisschen lesen zur Entspannung... in allen Blogs immer nur "heile Welt" -nein nicht bei Joanna von "liebesbotschaft" (sie schreibt ehrlich, offen, ermutigend und voller Liebe), doch sie hat keine kleinen Kinder mehr... aber all die anderen... ich denke noch so, bin ich denn die EINZIGE bei der mit drei Kindern auch mal das Chaos herrscht und die müde ist -auch wenn ich jeden Tag mit meinen Jungs genieße...
    und dann lese ich DEINEN Beitrag , liebe Iren! Von Anfang an, diese Ehrlichkeit - über die Ängste, die wohl jede Mutter kennt und dann noch der Blick hinter die Kulissen...

    DANKEDANKEDANKE!

    Dein Blog ist wirklich etwas gaaaanz besonderes und ich bin sehr froh, dass du deine Gedanken, deine Leben , deine Zeit mit uns teilst.

    Liebste Grüße,
    Barbara
    aus Karlsruhe

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  10. Ich bin ganz gerührt wenn ich aus Euren Kommentaren lese, dass ich Euch was "geben" konnte. Sei es auch nur das Gefühl, aha-bei-der-läuft-es-auch-nicht-immer-so-rund! - Nein, bei uns läuft vieles nicht immer so rund - wir sind weit weg von perfekt. Aber ich strebe das Leben an und nicht die Perfektion. Das Leben ist halt mal harmonisch, mal chaotisch, mal harmonisch chaotisch. ;-) Und wenn mir so Tage passieren wie der 1. März, dann kippt es bei mir manchmal in die Komik. Ich sehe mich dann plötzlich aus Distanz, oder von oben, und dann beginnt es irgendwie, lebens-lustig zu werden. Und dann kommt bei mir immer die Lippenstift-Nummer... Die funktioniert für mich gut. Genau an solchen Tagen muss ich mir irgendwann die Zeit nehmen um vor den Spiegel zu stehen, mit den Händen in der Schminkkiste. Und wenn ich dann aus dem Haus gehe, treffe ich meistens jemanden bekannten an, der mir dann sagt: ach, heute siehst du gut aus! (weil ich mich sonst selten schminke) Und ich lache dann ganz erheitert und meine nur: Danke, genau diese Worte brauche ich heute!

    Euch allen vielen Dank für die vielen Glückwünsche und Genesungswünsche! Wie gesagt, das Antibiotika-sei-Dank, geht es uns wieder gut. Abgesehen davon, dass wir von den Medis ein bisschen einen komischen Magen haben (ja, wir essen Joghurt), sind wir eigentlich alle wieder recht fit. Und das Kinderfest kann kommen...

    Seid alle herzlich gegrüsst!
    iren

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  11. Hallo Iren,
    ich hab ja da so einiges verpasst. Entschuldige, dass ich bei deinem Post lachen mußte. Bei mir war nämlich das Ganze in Grün. Ich hatte am 3. März meinen 40iger und die ganze Familie war vorher krank - einschließlich ich. Als ich fast die Nerven verlor, meinte meine Mutter nur:" Du bist sooo nervööös." Doch am Samstag waren alle wieder so halbwegs gesund und die Party mit 60 Personen könnte steigen.Alles noch mal gut gegangen. Schön wars!

    Ich möchte mich den Kommentar von Barbara anschließen und dir sagen ,dass auch ich deine Beiträge sehr schätze.

    Liebe Cosima,
    Alles, alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag. Wir Märzkinder sind etwas ganz Besonderes. Zwar ein bisschen sensibel, verträumt und leicht beleidigt,aber wir haben ein Herz aus Gold!
    Es grüßt euch von ganzen Herzen Eure Karen

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    1. Liebe Karen
      Herzliche Gratulation zu Deinem 40sten Geburtstag! Ein Freund von mir, der gerne Fahrradtouren macht, schrieb auf seine Einladung zum 40sten:

      Aber jetzt geht alles einfacher, ab jetzt gehts nur noch abwärts.

      Ja, so muss man das sehen, nicht? Es wird nur noch einfacher... Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine gute Gesundheit, viele schöne Stunden im Kreise lieber Menschen und noch viele unerfüllte Träume, die Dich lebendig halten.

      Deinen Beschreib für Märzkinder fand ich sehr treffend und ja, er passt sehr gut zu Cosima...

      Vielen Dank für Deine lieben Worte,
      iren

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    2. Liebe Iren,
      herzlichen Dank für die lieben Glückwünsche! Man spürt bei dir so einen Herzenswärme. Ich bin so gern auf deinem Blog zu Besuch!
      Der Spruch ist sehr passend, danke dafür!
      Ganz liebe Grüße Karen

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  12. Liebe Iren,

    ich ziehe meinen Hut vor Dir bis ganz auf den Boden vor mir.

    Und Du hast so schöne Dinge und Kuchen gezaubert. Ich bin schwer beeindruckt.
    Ganz wunderbar, dass die Ballerina Cosima so einen tollen Tag hatte.
    Gut zu lesen, dass es euch wieder besser geht!!

    Ganz herzlich grüßt Dich
    Oona

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    1. Liebe Oona - Danke für die "Rosen"! Hmm, für mich war einzig schwierig, krank bis spät nachts noch in der Küche zu stehen. Am Morgen danach war ich einfach so durch den Wind und schusselig drauf, dass ich mir die ganze Arbeit stets verdoppelte... ein Teil in mir war verzweifelt, ein anderer Teil sass im Zuschauerraum und lachte sich schlapp über dieses Chaos, das ich veranstaltete...

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  13. Liebe Iren,
    endlich hab ich auch auf deinen Blog gefunden, und ich kann mich kaum losreißen, so gut tut es, deine lebendigen und herzlichen Worte zu lesen. Toll, wie du den Geburtstag für deine Tochter "gerettet" hast, ihr glückliches Gesicht sagt mehr als tausend Worte.
    Alles Liebe, Katharina

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  14. Liebe Katharina - willkommen, ich freue mich dass Du da warst und möchte mein Kompliment an Dich zurück geben: Ich mag Deinen Blog sehr!
    Iren

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