Freitag, 4. März 2011

Mal mir was

Welche Kinder lieben es nicht zu malen? Alle Kinder mögen doch Farbtöpfe, Pinsel und alles, was daraus entsteht. Diese Kreativität, dieses Ausdrucksbedürfnis steckt in uns, ich würde mit Verlaub schon fast sagen: ein Urbedürfnis. Meine Kinder aber brauchen eigentlich gar kein Blatt Papier, obwohl ich es ihnen immer hinlege. Ja, ich wünsche mir diese unschuldigen, phantasievollen und farbenfrohen Kinderzeichnungen, die man dann rahmen und voller Stolz aufhängen kann. Diese bringen sie mir ab und zu von der Spielgruppe, Kindergarten oder Schule nach Hause. Wenn meine Kinder malen, zuhause, dann sieht das aber meistens so aus:

Thalia vor 2 Wochen: Schau mal Mami, ich habe was gemalt!























Meine Kinder malen sehr kreativ, wenn ich das so nennen darf... ich habe mich daran gewöhnt. Mein "kunsthistorisches" Herz ist anpassungsfähig. Und ich habe darum angefangen, den Zustand und die Umgebung zu fotografieren. Es gibt bei uns kein Resultat, kein Bild zum Rahmen, sondern einen Malprozess. Ein intensives Erleben von Farben, von Wasser, von mischen und Veränderung. 
Vielleicht müsste ich ihnen mal ein Thema geben. Frühling zum Beispiel. (Wir haben heute alle ein unbändiges Frühlingsgefühl.) Aber solche Themen kriegen sie ja, wie gesagt, in der Schule und in der Spielgruppe. Eigentlich, wenn wieder alles aufgeräumt und sauber ist, liebe ich es inzwischen, wenn sie sich mit den Farben vereinen, sie sich zu eigen machen und total darin versinken können.

Ja, ich freue mich und kann es kaum erwarten zu sehen, welche Werke die kleinen Hände von Calista einmal hervor bringen werden...



Wünsche ein schönes Wochenende,
x iren

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